April 2017

Vernissagen sind schön, machen aber viel Arbeit

In diesem Jahr, anno 2017, gibt es mich auf drei Vernissagen zu sehen und zu hören. Die erste fand bereits am vergangenen Sonntag in Plech statt (Bild aus dem Nordbayerischen Kurier). Im Hintergrund sieht man deutlich, dass das Thema der Königsdisziplin in der Fotografie gewidmet war.

Am kommenden Sonntag, dem 30.4., eröffnet das Klinikum in Bayreuth um 11 Uhr nun meine Ausstellung „Urban Art und Porträts im besonderen Licht“. Gibt es etwas schöneres, als mit einem Gläschen Sekt in der Hand durch bilderbehängte Flure zu flanieren und sich mit gleichgesinnten Kunstbegeisterten auszutauschen? Ja natürlich, die vorangestellten Grußworte sind doch das Herzstück solcher Veranstaltungen, denn hier lernt man etwas über die Theorie der Künste und erfährt Schwänke aus dem Leben der derzeit chronisch vermuskelkaterten Fotografin, im Nebenberuf Bildaufhängerin. In einer kleinen Powerpoint-Präsentation berichte ich kurz von meinem digitalen Workflow, auf fünf Leinwänden kann man sehen, aus welchen Teilen die Collagen erstellt wurden.

Ich freue mich auf jeden Gast, der den Weg in den öffentlichen Ausstellungsraum findet. Es gibt viele neue Bilder zu sehen, gerade auch aus den aktuellen Kooperationen mit kongenialen Modellen (Das Beitragsbild zeigt eine Zusammenarbeit mit einer Cosplay-Künstlerin, hier der Link zu ihrem Instagram-Showroom Prina Ballerina). Das Bild ist im großen Hochformat im Klinikum zu sehen.

Am 9.6. wird es noch einmal eine Vernissage im Forum Phoinix geben, dazu lade ich noch zu gegebener Zeit ein.

 

Hoffnung, Liebe und Freiheit

Viel Symbolik verbirgt sich in dieser New-York-Collage. Zwei große rote Statuen aus Buchstaben (sog. four-letter-words, aber keine unflätigen) gibt es in Manhattan: „Hope“ und „Love“. Sie sind ein beliebter Hintergrund für Selfies und Porträts. Links im Hope-Bild ist ein Pärchen gerade beim Posieren für ein Verlobungsshoot zu sehen (der Fotograf ist außerhalb des Bildes zugange).

Die zweite Skulptur widmet sich dem Thema „Liebe“, auch sie wird von fotografierenden Touristen belagert.

Ein New-York-Klassiker ist für „Liberty“ oder die Freiheit zuständig:

Die gelben Taxis nebst Zebrastreifen und Fußgänger dürfen natürlich auch nicht fehlen:

Im weiteren Sinne hat der Breakdancer auch eine Art Aura von Freisein um sich, er balanciert aber freigestellt auf dem Hope-Schriftzug im Bild:

Und was wäre eine Collage ohne den Time Square? Richtig, unvollständig!

Einfach eine E-Mail an pamela.meier(at)bloomoose.de schicken und bestellen.

Preise:

60 x 40 cm, 60 Euro inkl. MwSt.

80 x 60 cm, 80 Euro inkl. MwSt.

120 x 80 cm, 100 Euro ink. MwSt.

Auf Wunsch stimme ich die Farben für einen kleinen Aufpreis auf Eurer Interieur ab.

Dancers will dance

Tänzer tanzen halt

Es ist doch immer wieder erstaunlich, dass nichtssagende Titel auf Englisch auf einmal tiefgründig klingen 🙂 Eigentlich möchte ich in diesem Artikel nur davon schwärmen, was für eine Freude es ist, einen Bewegungskünstler vor der Kamera zu haben. Ein Ganzkörperausdruck im Posing ist ein Genuss.

Es gibt geniale Models für Porträts, die mit Mimik eine Welt darstellen können und dann gibt es die Körpermenschen, die vom Scheitel bis zur Fußspitze präsent sind. Wer mich kennt, weiß, dass ich Gesichter liebe und nicht genug davon bekommen kann, sie anzuschauen oder in meinen Bildern zu verewigen. Aber dann fegt dazwischen mal ein Tänzer/eine Tänzerin durch mein Studio …

Nichts für Control Freaks

Natürlich gibt es Mittel und Wege, Bewegung in Bildern darzustellen. Die Studioblitztechnik verleitet den Fotografen dazu, skulpturell zu arbeiten, also Bewegung einzufrieren. Wenige wagen es, dem Zufall einen größeren Raum zu gewähren und Unschärfe zuzulassen. Dabei ist es faszinierend, was entstehen kann. Und ja, man selber hat eigentlich praktisch keinen Einfluss mehr darauf, was am Ende in der Aufnahme erscheint.

Wer das nicht mag, wendet sich mit Grausen wieder gestellten Posen zu, am liebsten mit Menschen, für die tänzerische Posen zur zweiten Natur geworden sind. Ich finde beides spannend und freue mich immer wieder, wenn mein Model sich gerne auf solche Zufallsexperimente einlässt.

Beitragsbilder von Pavlina Simon:
Pavlinas Portfolio in der Modelkartei