Pixelschubsing

Hoffnung, Liebe und Freiheit

Viel Symbolik¬†verbirgt sich in dieser New-York-Collage. Zwei gro√üe rote Statuen aus Buchstaben (sog. four-letter-words, aber keine unfl√§tigen) gibt es in Manhattan: „Hope“ und „Love“. Sie sind ein beliebter Hintergrund f√ľr Selfies und Portr√§ts. Links im Hope-Bild ist ein P√§rchen gerade beim Posieren f√ľr ein Verlobungsshoot zu sehen (der Fotograf ist au√üerhalb des Bildes zugange).

Die zweite Skulptur widmet sich dem Thema „Liebe“, auch sie wird von fotografierenden Touristen belagert.

Ein New-York-Klassiker ist f√ľr „Liberty“ oder die Freiheit zust√§ndig:

Die gelben Taxis nebst Zebrastreifen und Fu√üg√§nger d√ľrfen nat√ľrlich auch nicht fehlen:

Im weiteren Sinne hat der Breakdancer auch eine Art Aura von Freisein um sich, er balanciert aber freigestellt auf dem Hope-Schriftzug im Bild:

Und was wäre eine Collage ohne den Time Square? Richtig, unvollständig!

Einfach eine E-Mail an pamela.meier(at)bloomoose.de schicken und bestellen.

Preise:

60 x 40 cm, 60 Euro inkl. MwSt.

80 x 60 cm, 80 Euro inkl. MwSt.

120 x 80 cm, 100 Euro ink. MwSt.

Auf Wunsch stimme¬†ich die Farben f√ľr einen kleinen Aufpreis auf Eurer Interieur ab.

Puppy Love

Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass man im Urlaub ganz anders herumläuft als in der Heimatstadt auf dem Weg von A nach B, aber in New York, im Mai 2015, hätte ich fast an jeder Ecke Menschen gefunden, die sich mit mir zu einem Shoot verabredet hätten. Vielleicht schaffe ich es demnächst mal wieder in die Gegend und dann probiere ich es aus.

Auf den Path-Train wartend am World Trade Center Bahnhof war diese junge Frau namens Petra mit ihrem Welpen zu sehen, wahrscheinlich hatte sie ihn gerade vom Z√ľchter abgeholt und ich z√ľckte spontan die Kamera (die sowieso immer im Anschlag war) ob dieser liebevollen Szene. Sp√§ter dann im Zug sprach ich beide an und fragte, ob es Ihnen recht sei, fotografiert zu werden. Beide reagierten¬†sehr erfreut, posten bereitwillig¬†und bekamen die Bilder per E-Mail¬†zugeschickt.

Da ich mit Petras Freundin Sherri (links im Bild ganz unten verdeckt) auf Facebook befreundet bin, weiß ich, dass sie selber Fashion-Fotografin und sehr kreativ ist. Solche Begegnungen bereichern mein Leben und vielleicht treffen wir uns eines Tages in einem Studio wieder. Ausgemacht ist es bereits, aber jetzt trennen uns noch ein paar Tausend Meilen voneinander.

‚ÄěPuppy Love‚Äú ist eines meiner meist verkauften Bilder und im Pop-Art-Stil bearbeitet. Es besteht aus drei Fotos, die zusammenmontiert wurden. Das Motiv ‚ÄěLove‚Äú, eine riesige 3D-Skulptur nahe der 5th Avenue sowie ein Amtrak-Zug finden sich im Hintergrund. Die Farbe Rot w√§hlte ich, weil sie nun einmal unzertrennlich mit dem Begriff „Liebe“ verbunden ist.

Schwarz-weiß geht immer ;)

B√∂se Zungen raten: ‚ÄěWenn ein Bild nichts geworden ist, mache es schwarz-wei√ü‚Äú. Ganz so einfach ist es nat√ľrlich nicht. Auch meine¬†√úberschrift ist ironisch gemeint. Ein schlechtes Bild kann auch nicht gerettet werden, wenn es in monochrom umwandelt wird. Dann wiederum gibt es Motive, die gerade durch ihre Farbigkeit wirken, z.B. ein Blumenstrau√ü. Aber ein K√∂rnchen Wahrheit ist auch hier zu finden, viele Motive werden interessanter, wenn sie ents√§ttigt werden.

Was fr√ľher zu Zeiten von Negativ- und Diapositivfilm eine Einschr√§nkung war, weil Farbfilm entweder noch nicht vorhanden oder teuer war, ist heute oft ein Stilmittel, die Reduktion auf Graustufen nimmt den Farben die Vorherrschaft im Bild und arbeitet Strukturen und Formen heraus. Oftmals wirken die Motive dadurch ausdrucksvoller oder gar dramatisch (starker Kontrast spielt eine wichtige Rolle dabei).

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In meinem Urlaub Anfang M√§rz 2016 habe ich mit meiner Kompaktkamera aus der H√ľfte heraus Bilder von orthodoxen Juden im Jerusalemer Bezirk Me¬īa She¬īarim fotografiert. Ich hatte das nat√ľrlich vor dem Urlaub schon recherchiert. Es gibt gro√üe Schilder, die am Eingang des Viertels h√§ngen und warnen, sich in kurzen Hosen und Tops zu n√§hern. Also trug ich lange Hosen und lange √Ąrmel und eine Baseball Cap, um mich zu tarnen. Man ist also dort als Tourist nicht erw√ľnscht und wird teilweise argw√∂hnisch be√§ugt. Deshalb wanderte ich wie gedankenverloren herum und nahm meine Kamera praktisch nie ans Auge. Ich hatte keine Ahnung, ob irgend ein Bild richtig fokussiert sein w√ľrde. Aber wie man sieht, waren dann doch gelungene Aufnahmen dabei.

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Als ich eines der Fotos¬†farbig in Facebook postete, schrieb jemand, dass es schwarz-wei√ü besser sei, da authentischer. Wahrscheinlich kommt diese Sichtweise daher, dass man diese Motive so gewohnt ist und deshalb so erwartet. Original ist die Welt nat√ľrlich in Farbe, Graustufen sind schon wieder eine Stufe hin zur Abstraktion. Gerade die bunten Plakate, Schaufenster und Autos lenken ab von den √ľberwiegend dunkel bekleideten M√§nnern und Frauen.

Die meisten meiner Bilder sind sonst eigentlich farbig, manche werden zun√§chst in schwarz-wei√ü umgewandelt, aber dann nachgetont, aber es gibt Situationen, in denen ich¬†erleichtert bin, wenn ich die Farben verwerfen kann, z.B., wenn Hautt√∂ne schwierig zu korrigieren sind. Das kommt meist bei ung√ľnstigen Lichtsituationen zustande, wenn es zu d√ľster war oder gr√ľnliche Leuchtr√∂hren die Szenerie verf√§rbten.

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Die Faszination von Street Photography in schwarz-weiß ist bei mir jedoch ungebrochen, auch wenn ich nur im Urlaub dazu komme. Einer meiner Lieblingsfotografen, der ein Meister dieses Sujets ist, hat hier seinen Blog, Olivier Duong:

http://www.theinspiredeye.net/street-photography-blog/